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Sequence homology has been noted between myelin basic protein and B.b. spirochetal flagellin and there are studies demonstrating cross-reactive polyclonal and monoclonal antibodies which recognize flagellar antigenic determinants as well as epitopes on neural cells. Such cross-reactivity could contribute to a chronic, relapsing-remitting, B. burgdorferi- triggered, immune-mediated neurological disorder similar to MS.
Health care providers and individuals exposed to ticks should be aware that transmission of Lyme disease may occur more rapidly than animal models suggest. A diagnosis of Lyme disease should not be ruled out based on a short tick attachment time in a subject with clinical evidence of B. burgdorferi infection.
The attachment time required for a tick to transmit B. burgdorferi, the spirochetal agent of Lyme disease, has important clinical implications. Studies in mice and rabbits suggest that a tick must be attached for at least 36 - 48 h in order for efficient transmission of B. burgdorferi to occur, and these studies have been interpreted to mean that removal of a tick within 36 - 48 h of attachment will prevent transmission of Lyme disease.
The animal transmission studies have several significant limitations, however:
they were performed using laboratory strains of B. burgdorferi such as B31, and these strains may have transmission characteristics that differ from wild-type strains (Labandeira-Rey and Skare, 2001; Purser and Norris, 2000).
the studies did not factor in tick coinfections that may enhance the infectivity of the Lyme spirochete (des Vignes et al., 2001; Mather et al., 1990; Piesman et al., 1987; Zeidner et al., 2000).
the effect of other transmission factors such as tick saliva and host immunity was not evaluated in these animal models (Horka et al., 2009; Hovius, 2009; Ueti et al., 2009; Zeidner et al., 1997).
Thus the transmission times derived from these studies may not apply to the clinical situation in humans and may give a false sense of security about the risk of Lyme disease following a tickbite.
Aufruf zur Mitarbeit, Borreliose - eine Multisystemerkrankung, Borreliose-Wahrnehmung, Vermischte Meldungen, Meldepflicht im Saarland, Zecken im städtischen Grün, Fluconazol und Fehlbildungen, Literaturbesprechungen: Pathogenese (Lyme Neuroborreliose), Pathogenese (HGA), Differentialdiagnose Lyme Neuroborreliose vs. Bell's Palsy, Molekularbiologische Diagnostik der Borreliose, Epidemiologie der Borreliose, Ko-Transmission / Ko-Infektion der Zecken.
(Datum: 19.September 2011)
Knauer J, Krupka I, Fueldner C, Lehmann J, Straubinger RK. "Evaluation of the preventive capacities of a topically applied azithromycin formulation against Lyme borreliosis in a murine model." J Antimicrob Chemother. 2011 Sep 15.
Our data indicate that topical treatment with a formulation containing azithromycin is a promising approach to prevent Lyme borreliosis shortly after a tick bite.
Details: Laboratory mice were challenged with Borrelia burgdorferi sensu stricto by needle inoculation or via infected ticks as vectors. Then, an azithromycin-containing formulation was applied once daily to the sites of exposure for three consecutive days. In the case of needle inoculation, a 5% azithromycin formulation was applied starting 1 h, 3 days and 5 days after infection. In the case of tick exposure, 4%, 10% and 20% azithromycin formulations were applied, starting directly after the detachment of the engorged ticks. Concentrations of azithromycin in murine skin were >3800-fold higher than the published minimal inhibitory concentration for B. burgdorferi as soon as 3 h after the first application. After needle inoculation, spirochaetes were not detectable in all infected mice after treatment, if the first application started 1 h or even after 3 days post-infection. Furthermore, no borrelial organisms were detected after topical treatment when ticks were used for spirochaete inoculation.
"Chronically ill patients with neurodegenerative, neurobehavioural and psychiatric diseases commonly have systemic and central nervous system bacterial and viral infections. In addition, other chronic illnesses where neurological manifestations are routinely found, such as fatiguing and autoimmune diseases, Lyme disease and Gulf War illnesses, also show systemic bacterial and viral infections that could be important in disease inception, progression or increasing the types/severities of signs and symptoms."
Garth L. Nicolson, J. Haier, Role of Chronic Bacterial and Viral Infections in Neurodegenerative, Neurobehavioral, Psychiatric, Autoimmune and Fatiguing Illnesses:
Part 1, British Journal of Medical Practitioners 2009;2(4):20-28,
Part 2, British Journal of Medical Practitioners 2010;3(1):301-311.
Da man nicht weiß, wer gesund und wer erkrankt ist, weiß man auch nicht, welchen Bruchteil der Erkrankten und welchen der Gesunden der serologische Antikörper-Nachweis erkennt. In diesem Sinn ist die Lage der Testschwelle ("Cut") beliebig, d.h. der Schwelle, jenseits derer der serologische Antikörper-Nachweis eine Person als erkrankt bezeichnet.
ist kein Aktivitätsmarker für ein Krankheitsgeschehen.
stellt nur freie, d.h. nicht in Immunkomplexen gebundene Antikörper fest.
ist negativ (erklärt also die getestete Person fälschlicherweise für gesund), wenn im Blutserum
die Konzentration der vom Test spezifisch gesuchten freien Antikörper unterhalb der Nachweisgrenze liegt (es gibt ein breites Spektrum von Antikörpern, von dem der Test nur einen kleinen Ausschnitt erkennt),
überhaupt keine Antikörper vorliegen, z.B. weil das Immunsystem die Antigene nicht erkennt.
Antikörper, die an rekombinante Antigene binden, weisen
einen hohen Grad an Selektivität auf. Man geht aber auch bei
diesen Antikörpern von unspezifischen Bindungen aus,
sodass der Cut [d.h. die Trennung zwischen test-positiv und test-negativ] vom Hersteller jeweils angepasst wird. Die
analytische Sensitivität ist hierbei ungewiss [d.h. wieviele von den tatsächlich Kranken erkannt werden]. Dies ist auch
bedingt durch die Vielfalt an pathogenen Stämmen, die nicht
sicher von einzelnen Antigenen erfasst werden.
Verbesserte Verfahren des serologischen Antikörper-Nachweises werden diskutiert.
Antikörper ("Y") und Antigene
(Datum: 26. Mai 2010)
Informationen von Corry Welker
LB und Alzheimer/ Interview Dr. MacDonald (ILADS-Arzt).
Wie auch Dr. Miklossy, berichtete Dr. Alan MacDonald über seine Untersuchungen, bezüglich Bb und Alzheimer. Er präsentierte Resultate und Hypothesen auf eine Tagung der LDA+ILADS in Philadelphia. Der Originaltext des Interviews datiert aus April 2008.
Vor allem der Fall eines Feuerwehrmannes, Paul Christensen, brachte ihn viel weiter. Dr. MacDonald konnte zeigen, dass die Hirnareale mit Alzheimer-ähnlichem Schaden die gleichen waren wie die Areale mit Spirochäten-DNA. Er benutzte dazu fluoriszierend gefärbtes Bb-DNA.
Er betont die Ähnlichkeit mit dem Syphilis-Erreger und das Vorkommen der Sonderformen , die leicht übersehen würden. Ebenso die Biofilme, die schon im Film "Under our Skin" erwähnt wurden. Im Biofilm d.h. in der Bb-Kolonie seien eher die Sonderformen vorhanden, was diese Kolonien ziemlich AB-resistent mache, vor allem wegen einer gel-artigen Schutzschicht . Er erwähnt auch noch mal die Möglichkeit der vertikalen Infizierung von Mutter auf Kind durch die Plazenta. (Siehe frühere Artikel im Internet, auch im Buch Hans Horst). Auch dass LB lange Zeit eine latente/ruhende Infektion sein könne, oder dass Patienten bei Schwächung des Abwehrsystems aus irgendwelchen Gründen noch nach zwanzig oder dreißig Jahren Spätsymptome entwickeln können (Reaktivierung -zB Bb-Herde in der Haut bei ACA; sich dadurch entwickelnder Gewebeschaden hieße immer noch eine aktive Infektion), Resultate, die medizinisch-politisch nicht gerne gehört werden...
Bericht von Paul Christensen auf www.canlyme.com Webseite Dr MacDonald
FSME /RKI Zahlen 2009 nach Hinweis NGZ 6.5.2010: "Die Zahl der Hirnhautentzündungen durch Zeckenbisse hat vergangenes Jahr leicht zugenommen. In 2009 erkrankten in D 313 Menschen an....FSME und somit 8 % mehr.....wie das RKI in Berlin mitteilte...."
Kenntnis der Infektionsorte ist notwendig für die Präzisierung der Risikogebiete. Bei 300 Meldungen lag er in D. Die Zahl der Risikogebiete bleibt bei 136 bundesweit konstant und unverändert.
(Risikogebiet: deutlich mehr als 1 Fall auf 100.000 Einwohner innerhalb 5 Jahren.)
Die Risikogebieten sind unverändert geblieben:
78 in Bayern,
42 in Baden-Württ;
8 in (Süd)Hessen,
7 in Thüringen,
1 in Rh.Pfalz.
Gebiete mit Einzelfällen in der Vergangenheit werden beobachtet.
Die Inzidenz der FSME kann durch Steigerung der Impfrate reduziert werden, gäbe aber ein falsches Bild über das Risiko. Dann wären weitere Kriterien für die Risikoerfassung notwendig wie zB Zeckenvorkommen, Durchseuchung, Erfassung Impfquoten und Tierbefall, die es bisher nicht ausreichend gibt. Deshalb bastelt man an einen möglichen Korrekturfaktor.
Ältere Menschen scheinen sich weniger impfen zu lassen als die Kinder, hätten aber ein viel höheres Risiko nach Infektion ernsthaft zu erkranken.
Bei FSME-Verdacht: Eine frühere FSME-Impfung oder eine gegen Gelbfieber oder Japan-Enzephalitis oder ein durchgemachtes Denguefieber können die Diagnose fälschen; hier seien Verlauftests unverzichtbar.
Impf-Empfehlung: nur für Menschen, die a. in Risikogebieten wohnen/arbeiten und b. zeckenexponiert sind, inkl. beruflich Gefährdete da. Für diese Gruppen ist die Kostenerstattung der Kassen pflichtmäßig,
Eine Impfprophylaxe wird auch als sinnvoll gesehen bei Freizeit-Zeckenexponierung, auch da wo nur vereinzelte Fälle auftraten. Ebenso für Reisende in Endemiegebiete außer Deutschland.
Weitere Zahlen und Werte zu den einzelnen Landkreisen und jeweiligen Bundesländern von 2002 bis 2009 finden Sie bei: http://www.rki.de/cln_160/nn_1759378/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2010/17__10__Anlage__
Tabelle,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/17_10_Anlage_Tabelle.pdf (14 Seiten)
Results: Of 392 patients suspected of having neuro-Lyme disease,
66 patients proved to have the disease on the basis of clinical criteria, serologic results, and response to treatment.
7 of these 66 patients showed foci of T2 prolongation in the cerebral white matter,
1 had an enhancing lesion with edema, and
3 demonstrated nerve-root or meningeal enhancement.
Of the 7 patients with foci of T2 prolongation in the white matter, 3 were an age at which white matter findings due to small-vessel disease are common.
Conclusion: In cases of nerve-root or meningeal enhancement, Lyme disease should be considered in the differential diagnosis in the proper clinical setting.
Results: The majority (61%) of patients in this case series were diagnosed with early Lyme disease. Of those diagnosed with early Lyme disease, 13% did not present with erythema migrans; of those not presenting with a rash,
54% had been previously misdiagnosed. Among those with a rash, the diagnosis of erythema migrans was initially missed in 23% of patients whose rash was subsequently confirmed. Of all patients previously misdiagnosed, 41% had received initial antibiotics likely to be ineffective against Lyme disease.
(Datum: 19. Mai 2009)
Informationen von Corry Welker
Rijksinstituut voor Volksgezondheid en Milieu (RIVM): neue vorläufige Forschungs-Resultate bez. Zeckendurchseuchung und -stiche in den Niederlanden; Febr. 2009:
Das RIVM hat in 2007 und 2008 mit 300 Hausärzten bei circa 700 Teilnehmern die Daten bzw. Zeckenstiche + Sera untersucht. 42% der Personen stellten sich beim Arzt wegen EM vor und 58% wegen stattgefundener Stiche. Es wurden 323 bei den Teilnehmern entfernte Zecken untersucht. Die meisten davon waren Ix. ricinus-Zecken. 55% waren Nymphen; 44% adulte zecken und nur 1% war Larven.
Mit PCR wurde die Durchseuchung ermittelt. Bartonella und Mykoplasmen wurden hierbei nicht berücksichtigt:
Borrelien
22%, davon B afz 16%, Bgar 4%; Bbss 2%; B valais 1%
"In der deutschsprachigen medizinischen Literatur wird die Krankheit "Chronische Borreliose" noch gerne negiert bzw. als nicht heilbares "Post Lyme Syndrom" bezeichnet. Die dahinter stehende wissenschaftliche Meinung vertritt die Auffassung, dass die Borrelien durch eine Behandlung mit Antibiotika über 2-3 Wochen vollständig vernichtet werden. Sollten danach noch Beschwerden auftreten, so resultieren diese nicht von den Borrelien sondern z.B. von noch weiter wirkenden chronischen Entzündungen.
Diese Auffassung wird vom BCA und der Deutschen Borreliose-Gesellschaft nicht geteilt. Sie berufen sich in diesem Zusammenhang auf umfangreiche Studien der ILADS sowie eigene Erkenntnisse und Erfahrungen. Danach sind Borrelien recht "intelligente", fortbewegungsfähige Spiralbakterien, die es recht gut verstehen, sich der körpereigenen Immunabwehr als auch bestimmten Antibiotika zu entziehen. Evtl. haben Sie bereits davon gehört, dass Borrelien "persistieren", d.h. sich "tarnen" und "verstecken" können.
Die in der Deutschen Borreliose-Gesellschaft e.V. organisierten Ärzte und das BCA setzen auf eine Langzeitantibiose über mehrere Monate, evtl. auch mit wechselnden Präparaten. Diese Ärzte haben Erfahrung mit dem breiten Spektrum der Antibiotika und empfehlen Begleitmaßnahmen, um mögliche Nebenwirkungen der Antibiotika von Anfang an so weit als möglich zu kompensieren.
Die wissenschaftliche Unterlegung der vom BCA vertretenen Diagnostik- und Therapie-Konzepte stützt sich u.a. auf folgende Publikationen:
Wirkungen der Langzeit-Antibiose bei chronischer Borreliose Mit diesem Beitrag stellt sich das BCA der Diskussion um die Notwendigkeit und Berechtigung der Langzeit-Antibiose, gegenüber der gerade viele Hausärzte noch erhebliche Vorbehalte haben. Leider noch zu unbekannt im deutschsprachigen Raum sind klinische Studien aus den letzten Jahren, die den Erfolg dieser Langzeit-Antibiose beweisen. Zu diesem Zweck werden in diesem Beitrag beispielhaft die Ergebnisse des renommierten Prof. Dr. med. Sam T. Donta, dem Direktor der Abteilung für Infektionskrankheiten und Biomolekular-Medizin - Bereich Lyme-Borreliose am Boston University Medical Center, aus dessen Studie von 2003 mit 239 Lyme-Borreliose Patienten dargestellt. Diese Studie unterlegt die Berechtigung der vom BCA durchgeführten Langzeit-Antibiosen und dass die chronische Lyme-Borreliose ein zu behandelndes Krankheitsbild ist.
Noch ausführlicher und grundlegend für den ganzheitlichen Therapieansatz sind die Ausführungen im englischsprachigen Buch "The Lyme Disease Solution" von Kenneth B. Singleton M.D., M.P.H. (ISBN 978-1-934812-00-6 / Brown Books, Dallas)."
(Datum: 3. März 2009)
Mitgliederversammlung der Deutschen Borreliose-Gesellschaft am 20. März 2009, 16:40 Uhr, in Tabarz zwischen Eisenach und Gotha. Auf der Tagesordnung steht eine Satzungsänderung (Vortragsprogramm)